Wenn du weisst was du tust, kannst du tun was du willst

Wir schreiben am besten über Dinge, die wir kennen. Wenn dein Gegenüber merkt, dass du Ahnung von dem hast, was du da gerade redest, dann wirkst du kompetent. Und kompetenten Menschen hört man zu. Wenn eines deiner Hobbys die Fotografie ist, kennst du dich sicherlich mit Blende, Iso und Belichtungszeiten aus. Stell dir vor, nun kommt ein Freund ohne Grundwissen über Fotografie auf dich zu und bittet dich um Hilfe. Durch dein Wissen kannst du detailliert auf seine Fragen eingehen und sie ausführlich beantworten. Dein Freund ist glücklich, weil du ihm so gut geholfen hast, und du bist glücklich, weil du dein Wissen erfolgreich anwenden konntest.
Für beide also eine Win-Win-Situation.

In Bezug auf deinen Charakter ist das nicht anders. Je besser du Bescheid weisst, „was“ er ist, desto glaubhafter kannst du es deinen Mitspielern vermitteln.

Ist dein Charakter Arzt?
Dann solltest du mindestens Erste-Hilfe-Grundlagen kennen. Ein paar medizinische Fachbegriffe wären auch nicht verkehrt.

Musiker?
Dann informiere dich über das Instrument. Eine Geige z.B hat nicht einfach nur einen „Griff“, sondern ein Griffbrett, einen Sattel und einen Wirbelkasten.

Drogenjunkie?
Überlege, von welcher Droge er abhängig ist und wie lange schon. Dann recherchiere im Internet nach Auswirkungen auf Körper und Seele. Tripberichte von ehemaligen Abhängigen sind oft sehr anschaulich.

Eine Katze?
Katzenkörpersprache nachlesen und Katzen beobachten. Katzenverhalten ist manchmal sehr subtil und äußert sich schon durch kleinste Veränderungen der Ohrenstellung, der Blickrichtung oder der Sitzposition. Es muss nicht immer Fauchen und Miauen sein.

Ein Wolf?
Ja ja ich weiß. Die meisten von euch werden jetzt sagen: Ich spiele Wölfe schon seit X Jahren, ich WEIß, wie der Hase läuft. Ich zweifle auch nicht daran, das man die Körpersprache nicht beherrschen könnte. Aber Rudelstrukturen und Hierarchieverhalten sind vielen dann doch nicht so geläufig, oder sie trauen sich nicht ihren Wolf etwas dominanter auftreten zu lassen, weil sie unsicher sind wie es rüber kommen könnte. Dominanz und Unterordnungsverhalten gehören bei einem Wolfsrudel zum normalen Sozialverhalten und treten keinesfalls immer in Streitsituationen auf. Wer das beherzigt und mehr ins Spiel einfließen lässt als „Rute wedeln“ oder „Ohren anlegen“ wird davon nur profitieren können.

Advertisements

Sag was dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s