12 Dinge die Rollenspieler nerven

Dinge die Rollenspieler nerven (an Charakteren):

  • Der Charakter hat keinen gut recherchierten Hintergrund.
    Ein Polizist, der keine Gesetze kennt, eine Krankenschwester die nicht weiß wie man Wunden versorgt, ein Pirat der nicht die Seemannssprache spricht oder ein Wolf der keine Ahnung hat wie ein Rudel strukturiert ist.
  • Der Charakter ist nicht gut ausgearbeitet.
    Er handelt irrational, ist für andere nicht nachvollziehbar, wirft seine Vorsätze aus dem letzten Plot im neuen grundlos über den Haufen, verhält sich immer so wie es dem Spieler gerade passt und spielt seine Schwächen wie Stärken aus.
  • Der Charakter hat keinen Entwicklungsspielraum.
    Der Spieler möchte ein armes Wesen mit tragischer Kindheit darstellen, das am liebsten im Selbstmitleid badet. Kein Problem! Ein Problem gibt es erst, wenn das Umfeld das arme Wesen aufpäppelt und motiviert, nur um hinterher zu erkennen das alle Mühe umsonst war. Halte deinen Charakter nicht zu fest! Gib einem schüchternen, verklemmten Mauerblümchen die Chance, etwas selbstbewusster zu werden. Lass deinen grummeligen Zyniker etwas finden, was ihn zum Lachen bringt. Und lass es verdammt nochmal zu, das dein armes Wesen endlich wieder fröhlich sein kann!.
  • Der Charakter hat einen Namen den man mit menschlicher Zunge nicht aussprechen kann.
    Und wenn man ihn schreiben will, muss man erst googlen wo man die Sonderzeichen auf der Tastatur findet.
  • Der Charakter scheint Gedanken lesen zu können.
    Jedenfalls weiß er ziemlich genau, was sein Gegenüber gerade fühlt, hat komischerweise immer passende Lösungsansätze für Probleme, die er gar nicht kennen kann und spürt unterschwellig IMMER, wenn jemand lügt.
  • Der Charakter zeigt keine Eigeninitiative
    Weil er z.B „zu cool“ dafür ist.

Dinge die Rollenspieler nerven (an Spielern):

  • Sie veröffentlichen unvollständige oder regelwidrige Steckbriefe
  • Sie melden sich nie wieder, nachdem der Steckbrief genehmigt wurde.
  • Sie melden sich nie wieder, nachdem sie 3 Rollenspielbeiträge geschrieben haben.
  • Sie lesen Rollenspielbeiträge anderer Spieler nicht gründlich genug.
  • Sie schreiben ohne Rechtschreibprogramm.
  • Sie empfinden jede Form von Kritik als persönlichen Angriff.
Advertisements

6 Antworten zu “12 Dinge die Rollenspieler nerven

  1. Oh ja, das trifft es genau ins Schwarze. Ich glaube langsam, mich hindert die Furcht vor einem schlecht recherchiertem Charakterhintergrund daran, großen Gefallen an Menschen-Charakteren zu finden – oder besser ausgedrückt: andere Charaktere zu spielen als mich. Meine Charaktere sind nämlich irgendwie immer exakte Kopien von mir (bis auf das Aussehen) und haben ebenfalls nur meinen Wissenshorizont. Da bin ich komischerweise nicht so flexibel wie bei Tieren. ^^

    Und das mit den Namen! Du sprichst mir aus der Seele! 😀 Deswegen stand bei mir in den Regeln meiner damiligen Foren auch immer der lieb gemeinte Zusatz: „Nutzt einfache Namen!“ xD

    Gefällt 1 Person

    • Ein schlecht recherchierter Charakter ist nichts, was man fürchten müsste :). Gute Autoren betreiben auch viel Recherche, bevor sie ihre Bücher schreiben. Das ist notwendig, damit ihre Charaktere glaubhaft beim Leser ankommen. Wenn du einen Menschen mit einem bestimmten Beruf spielen willst oder einem bestimmten Wissensstand, dann lese dich einfach ein bisschen ein. Man muss ja kein Studium abschließen, einfach ein paar Grundkenntnisse aneignen und los geht’s. Ich hab dazu auch was in dem Artikel „Wenn du weisst was du tust kannst du tun was du willst“ geschrieben, vielleicht hilft dir das auch weiter. Menschen zu spielen hat seine Reize, auch wenn es wirklich schwieriger ist als bei Tieren. Dafür hat man dann auch mehr Möglichkeiten :).

      Gefällt mir

  2. Viel schlimmer noch sind aber die Charaktere, die ohne einen anderen Charakter nicht weiter „existieren“ können. Sprich: Wenn Person A das Forum verlässt muss Person B unweigerlich mit von dannen ziehen weil Charakter B ja nicht ohne Charakter A existieren kann.

    Gefällt mir

      • Ich denke allerdings dass dabei auch Spieler B in gewisser Weise Mitschuld trägt. Schließlich gibt es immer genügend Möglichkeiten sich auch in andere Richtungen zu entwickeln, andere Kontakte zu knüpfen. Und Schicksalsschläge gibt es auch im realen Leben. Damit müssen wir alle klar kommen also warum nicht auch unsere Charaktere? Ich denke besonders solche Entwicklungen geben Charakteren erst die richtige Tiefe. Da kann sich wirklich jeder an die eigene Nase fassen. Es wäre zu einfach jemandem alleine die Schuld zu geben.

        Gefällt mir

      • Wenn Spieler B die Herausforderung als solche annimmt, ohne Spieler A weiter zu spielen und eine Charakterentwicklung durchführen will, dann stellt das Ganze auch kein Problem da. Tatsächlich ist es aber so, dass meiner Erfahrung nach die wenigsten Spieler dazu bereit sind, sich von einem einmal entworfenen Duo-Konzept zu lösen. Insofern geht es hier weniger um die Schuldfrage, als mehr um häufig auftretendes Verhalten, das von anderen Spielern als störend empfunden wird.

        Gefällt mir

Sag was dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s